Christof Hintze – Künstler-Bio

Nichts ist schwerer, als über sich selbst zu schreiben und dabei nicht die KI zu bemühen. Es mir nicht leicht zu machen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich habe die Dinge nie getan, weil sie leicht sind, sondern gerade weil sie schwer sind. Wie die Kunst.

Wenn einige milde lächeln. Wenn andere durch die Blume fragen: „Du hast doch noch einen Plan B?“ Wenn viele einem das Gefühl geben: „Du spinnst.“ Wenn das alles zusammenkommt, weiß ich, dass ich wirklich Neuland betrete, wie die ersten Schritte über frisch verschneiten Boden.

Sind Dinge anders, neu oder unbekannt, greifen Menschen lieber auf Vertrautes zurück. Dafür habe ich großes Verständnis. Mein Weg ist jedoch ein anderer. Das Leben ist offensichtlich eine einmalige Angelegenheit. Also will ich so viele Wege wie möglich beschritten haben.

Die Kunst begleitet mich seit jeher. In ihr fand ich die Freiheit und die Sicherheit, die ich mir fürs Leben oft gewünscht hätte. In der Kunst gibt es keine Grenzen, Mauern, Hürden, Verbote oder andere Hindernisse. Wenn ich Kunst mache, betrete ich einen Zustand voller Inspiration, Mut, Imagination, Haltung und Energie.

Die Welt der Kunst war für mich immer eine Welt der Sinnlichkeit, starker Emotionen und unglaublicher Entdeckungen. In der Kunst entwickelt man sich ständig weiter. Das hört nie auf. Kunst ist eine Lebensaufgabe, der ich mich seit geraumer Zeit vollständig zuwende.

Denn ich bin alt. Und das werde ich voraussichtlich noch lange sein. Ich bin gern alt, ich will nicht mehr jung sein. Die Vorzüge des Altseins überwiegen bei Weitem, und ich will diese lange Lebensphase mit Sinn füllen. Unsinn habe ich genug gemacht. Mit Blick auf unsere Zeit und ihre negativen Nebenwirkungen scheint mir das wichtiger denn je. Bis dato war ich als Kreativdirektor eher der „Drogendealer der Konsumgesellschaft“. Meine Aufgabe war es, Menschen zum Kauf von Produkten zu bewegen, die sie eigentlich nicht benötigen, mit Geld, das sie nicht haben, um Eindruck zu schinden bei Menschen, die sich in Wahrheit nicht interessieren. Das Anheizen des Konsums war mein Job, obwohl mir immer bewusst war, dass Konsum eine Sucht ist. Er befriedigt Bedürfnisse nicht, er heizt sie an.

Dieses Kapitel möchte ich beenden. Meine Kreativität kann ich noch lange für deutlich Wichtigeres einsetzen. Die Entwicklungen in der Welt beunruhigen mich, aber mich nur zu empören, langweilt mich. Also bin ich zu der Erkenntnis gelangt, etwas für all das zu tun, was mir lieb, wichtig und wertvoll ist. Dagegen zu sein, trägt dieselbe Tonalität, dieselbe Semantik, dieselbe Energie in sich und verstärkt oft nur, was man bekämpft.

Dafür sein. Etwas dafür tun. So kam ich zur Kunst als meinem Medium. Kunst hat die Kraft, dieses „Dafür“ abstrakt, kreativ und intelligent zu inszenieren. Mein Thema ist die positive Erinnerungskultur. Je bewusster ich mir mache, was ich im Laufe der Zeit geschafft, erlernt, verstanden und erlebt habe, desto mehr Zuversicht gewinne ich, das Kommende in die richtigen Bahnen lenken zu können.

Eine positive Erinnerungskultur triggert unsere Zuversicht, unsere Überzeugung, unsere Mentalität. Meine Werke zitieren im weitesten Sinne diese Erinnerungskultur meiner Generation. Viele Kunstwerke haben direkten Bezug zu der Zeit, in der wir maßgeblich geprägt wurden.

Mein Ziel ist, einen positiven Impuls zu erzeugen, ein positives Umfeld, eine positive Energie. Meine Kunst zu sehen, ist wie gute Freund*innen wiederzusehen, einen Lieblingssong zu hören oder die Leibspeise zu genießen.

Wir brauchen so viele positive Impulse wie nur möglich, um an Zuversicht zu gewinnen. Unsere kollektive Mentalität weist letztlich der Gesellschaft den Weg. Sie sollte das Gegenteil dessen sein, was wir täglich in allen Kanälen erleben. Unsere Einstellung wählen wir selbst. Meine Kunst ist daher eine Initiative für eine positive, kreative, konstruktive, humanistische, demokratische Mentalität. Der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Aber viele Tropfen ergeben einen schönen, warmen Sommerregen, auf den alle gewartet haben. Er lässt die Natur wachsen und blühen, kühlt angenehm und löscht Feuer. Deshalb bin ich gern ein Tropfen.

Keynography Art

Keynography Art ist eine digitale Kunstform, die in Apple Keynote entsteht: Durch das präzise Zusammenspiel aus komplexen Schablonen, Masken und vielen Ebenen werden Formen, Schatten und Tiefen aufgebaut – wie eine Collage, nur komplett digital. Das Ergebnis wirkt wie ein grafisches Relief: klar, detailreich und überraschend räumlich, obwohl es aus einfachen Keynote-Elementen besteht.

Geschichte der Keynography Art:

Über die langjährige Arbeit als Kreativer mit dem Apple Programm Keynote, welches voranging für Präsentationen im kreativen Bereich eingesetzt wird, habe ich unbewusst vielfältigste handwerkliche Fähigkeiten entwickelt, welche dazu führten, dass ich komplexe Kunstwerke erstellen kann. Diese Möglichkeit wurde mir erst bewusst und klar, als ich spielerisch, mich darin versuchte, ein Kunstwerk in Keynote zu erstellen. Bei diesem Vorgang entdeckte ich fortwährend unzählige Möglichkeiten und Wege, mit selbst erstellten Schablonen, unterschiedlichsten selbst gebauten Masken im Zusammenspiel mit Ebenen und der prozentualen Darstellung der einzigen Farbe „Blau“, dass ich damit eine beeindruckende, eigenständige Kunstform für mich entdeckt habe: Keynography Art. Und weil es diese so noch nicht gibt, habe ich ihr einen Namen gegen.

Herkunft der Keynography Art:

Diese Kunstform ist stark vom Grafik Design, der OP-Art der 70er beeinflusst und nährt sich prinzipiell aus der positiven Erinnerungskultur. Mit Kunst-Zitaten, Interpretationen, Produkt-Design und Gegenständen der 70er und 80 er Jahre.

Ziel der Keynography Art :

Ziel ist es das sich Menschen ihre individuelles Bild oder eine Bild-Serie zusammenstellen können, ganz nach ihren eigenen emotionalen Prioritäten. Und man sich somit einen Begegnung mit einer positiven Erinnerungskultur schafft.

Raum für Keynography Art :

Sehr gut geeignet ist die Kunstserie „Blau im Quadrat“ auch für alle Unternehmen, Hotels, Restaurants, Agenturen, Kanzleien, Praxen und Büroräume, die zum einen besonderen Wert auf einen hohen und konsistenten Anspruch an Ästhetik haben und zum anderen, die sich durchgängig mit positiver Erinnerungskultur umgeben wollen. Weil es sich positiv auf das kulturelle Klima im gesamten Umfeld auswirkt. Wie Architektur, Design, Akustik und Licht. Kunst hebt Lebensräume und Arbeitsumfelder auf wundervolle Art und Weise auf ein avantgardistisches Niveau. Kunst zeigt und dokumentiert überzeugend, wie wichtig und wie wertvoll der Mensch in einem Lebensumfeld ist. Kunst ist immer eine lohnende Investition in Lebensqualität. Kunst ist Lebensqualität.

Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten ein, um weitere Informationen zu den Kunstwerken und zu einem möglichen Erwerb vom Künstler entweder per E-Mail oder persönlich per Telefon zu erhalten.